Die Aufgabe – und ihre Grenze
Verifiable Intent verbindet eine Benutzerfreigabe mit nachfolgenden Agentenhandlungen über eine kryptografische Delegationskette. Der Ansatz verwendet SD-JWT und macht die Grenzen einer Delegation prüfbar. Für Händler ist besonders wichtig, was genau bewiesen wird – und welche Geschäftsentscheidung trotzdem ihre eigene bleibt.
Nicht dafür gedacht: Kein Transportprotokoll, kein Settlement-System und nicht identisch mit dem kommerziellen Mastercard Agent Pay.
Wie es sich in den Stack einfügt
- Mit AP2 kompatibler Autorisierungsbaustein.
- Ergänzt Commerce- und Zahlungswege, statt Warenkorb oder Geldbewegung selbst zu definieren.
Release und Arbeitsfassung getrennt
- Veröffentlichter Stand
- 0.1.0 (Changelog) ·
- Arbeitsfassung
- v0.1
Die öffentliche Mastercard-Ankündigung stammt vom 5. März 2026; das ist nicht das Changelog-Datum.
- Lizenz / Bedingungen
- Apache-2.0
Originalbedingungen prüfen ↗ - Quellenprüfung
- · Kein Installations- oder Konformitätstest
Ein konkreter Ablauf
Die Schritte ordnen die Rolle des Protokolls ein. Sie sind kein ausführbarer oder getesteter Quickstart.
- Die Benutzerfreigabe setzt Grenzen für eine Delegation.
- Weitere Handlungen werden an diese Delegation gebunden.
- Der Empfänger prüft die Nachweise und wendet seine eigenen Sicherheits- und Geschäftsregeln an.
SDKs und Implementierungswege
Die Einträge unterscheiden Bibliotheken, Modelle und Beispiele. Paketnamen sind Upstream-Einstiege, keine hier getesteten Installationsempfehlungen. Prüfen Sie vor der Integration die exakte Version und deren Spezifikationsunterstützung.
Verifiable Intent Python
Artefakt: Referenz-SDK
Paket / Modul: verifiable-intent
Version & Kompatibilität: Paketmetadaten 0.1.0, Alpha; Python ≥3.10
Registry-Latest nicht bestätigt; offizielle TS/Go/Java/PHP-SDKs hier nicht verifiziert.
Was für den Betrieb offen bleibt
- Die Referenzimplementierung bezeichnet sich als Alpha; daraus keine Produktionsfreigabe ableiten.
- Schlüssel, zulässige Grenzen und Replay-Behandlung im konkreten System prüfen.
Eine offene Spezifikation erteilt keine automatische Erlaubnis für Zahlungen oder Verkaufskanäle. Testmodus, Benutzerfreigabe und Produktionszulassung bleiben eigene Schritte.
Originalquellen
Redaktioneller Stand: . Ein Versionsstand gilt für die genannte Spezifikation oder Bibliothek, nicht automatisch für andere Sprachpakete. „Nicht verifiziert“ bedeutet nicht „existiert nicht“.