Das Mandat hält fest, was der Kunde erlaubt hat. Der Checkout prüft, ob das konkrete Händlerangebot innerhalb dieser Erlaubnis liegt. Beim Bezahlen greifen zusätzlich die Grenzen, die das jeweilige Zahlungsinstrument und der Anbieter tatsächlich durchsetzen können. Wenn die Angaben auseinanderlaufen, sollte der Agent den Kauf anhalten und das gültige Angebot erneut vorlegen.
Was passiert beim Koffer für 230 Euro?
Der Kunde hat bis zu 180 Euro inklusive Versand freigegeben. Der Koffer kostet nun mit Versand 230 Euro. Der Checkout prüft Gesamtbetrag, Währung und das Angebot, auf das sich die Freigabe bezieht. Die alte Freigabe reicht dafür nicht aus. Auch ein technisch möglicher Zahlungsvorgang ändert daran nichts. Der Agent kann ein Angebot innerhalb des Limits suchen oder die 230 Euro ausdrücklich neu bestätigen lassen.
Welche Prüfungen gehören in den Ablauf?
Halten Sie Auftrag, gültiges Angebot, Zahlungsfreigabe und Bestätigung so fest, dass sich der Vorgang in allen beteiligten Systemen wiederfinden lässt. Eine gemeinsame Referenz hilft beim Abgleich. Die Gültigkeit der Freigabe prüft jedes zuständige System für seine Aufgabe. AP2 unterscheidet dazu Checkout und Zahlungsmandate. Welche Grenzen der Zahlungsanbieter durchsetzt, muss der Händler für die gewählte Integration prüfen.
Testen Sie drei Fälle mit derselben Ausgangslage: Versand wird teurer, die Währung wechselt oder nach einem Timeout fehlt die Zahlungsbestätigung. Im dritten Fall wird zuerst der vorhandene Status abgefragt, bevor der Agent erneut eine Zahlung versucht.